Ausflug: für einmal im Sommer nach Obersaxen

Ungewohnter Anblick für das Leitungsteam des Schneesportlagers Hellbühl auf dem traditionellen Ausflug: für einmal fehlte der Schnee rund ums Lagerhaus, drinnen war es ungewohnt ruhig und aufgeräumt. Die Winter-Vorfreude kam aber trotzdem auf, zeigte uns doch der Ski-Weltmeister Bruno Kernen II die Skifirma Anavon, die er seit zwei Monaten leitet. Alle staunten, wie viel Handarbeit notwendig ist, um einen Ski zusammenzubauen. Weiter ging die Reise beim Ex-Hellbühler Guido Bucheli, der uns auf sympathische Weise seinen Hof präsentierte und viele Köstlichkeiten servierte. Danke Guido. Der Abend im Lagerhaus und nebenan bei Martha war wie gewohnt lang und fröhlich. Ja auch da war das Team schon wieder ganz in Après-Ski-Stimmung. Und nach einer tollen Führung durch die historischen Gerätschaften der Obersaxer folgte das letzte Highlight. Fahren wir vom Wali aus sonst jeweils ins Lagerhaus, war diesmal eine Fahrt bis hinunter nach Ilanz angesagt. Statt zwei Skis gab es ein Trottinett mit zwei Rädern unter die Füsse. Die rasante Fahrt auf der Strasse reichte nicht allen, und so war sogar Freeriden angesagt. Nach Zwischenhalt und feiner Gerstensuppe bei Jankas ging die Fahrt im steilen Waldabschnitt weiter, zum Glück für alle sturzfrei. Gut gelaunt und voller Vorfreude trat das Leitungsteam die Heimreise an. Danke an Chauffeuse Trudi für die tolle Fahrt!

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Rangliste und Siegerfotos

Hier die Rangliste und alle Siegerfotos des Lagerrennens 2022.

Snowboard Knaben Unterstufe: 1. Dario Glanzmann, 2. Ryan Huwiler
Snowboard Mädchen Unterstufe: 1. Jael Schäfer, 2. Elin Schäfer, 3. Aline Schmid
Snowboard Knaben Oberstufe: 1. Fabian Emmenegger, 2. Tim Kneubühler, 3. Pascal Muff
Snowboard Mädchen Oberstufe: 1. Manon Schäfer
Ski Knaben Unterstufe: 1. Vasco Rey, 2. Basil Muff, 3. Cedric Schmid
Ski Mädchen Unterstufe: 1. Ria Ottiger, 2. Alisha Bachmann, 3. Carina Graf
Ski Knaben Oberstufe: 1. Ramon Steurer, 2. Eril Ottiger, 3. Kevin Helfenstein
Ski Mächen Oberstufe: 1. Simona Bachmann, 2. Jana Bachmann, 3. Elena Muff
Gesamtsieger schnellste Hellbühler (von links):
Carina Graf (schnellste Newcomerin)
Jael Schäfer (Snowboard Mädchen)
Fabian Emmenegger (Snowboad Knaben)
Simona Bachmann (Ski Mädchen)
Eril Ottiger (Ski Knaben)

Ein letztes Aufbäumen gegen die Müdigkeit

Dem bunten Abend folgte eine bunte, lange Nacht. Die jüngeren fanden das Kissen etwas früher, die älteren erst gegen Morgen oder gar nicht… trotzdem sassen um 7.15 Uhr alle ein letztes Mal beim Frühstück. Die Küche verabschiedete sich mit der legendären Röschti, an die man sich fast schon gewöhnen könnte.

Nach dem Zmorge erhielt der Ämtliplan besondere Aufmerksamkeit. Wer ist wo eingeteilt zum Räumen und Putzen? In 1 1/2 Stunden wurde das Lagerhaus mit Hilfe aller Kinder und Leiter wieder auf Vordermann gebracht. Wem gehört diese Skischuh? Wo ist mein Händsche? Und wem gehört dieser Schlafsack? (sicher nicht Lionel 😉 ) Bald war Hab und Gut verstaut und kurz vor 10 Uhr verabschiedete sich die Leiterschar von den Kindern. Und kurz darauf verliess der Reisecar den kleinen Weiler St. Martin.
Die Carfahrt wurde mehrheitlich genutzt, um schon wieder etwas Schlaf aufs Konto zu laden. Gefüllt ist dieses noch lange nicht, wie die müden, aber freudigen Gesichter in Hellbühl zeigten. Überpünktlich kurz vor 13.30 Uhr fuhr die ganze Mannschaft in Hellbühl ein und wurde vom Empfangskomitee begrüsst.

Rangliste mit Fotos und ein kurzer Lagerrückblick folgen.

Stefan, unser neuer Buschauffeur

Wie die ganze Woche schon, begann der Tag mit einem ausgewogenen Frühstück. Man könnte sagen – Englisch Breakfast – einfach ohne Pancakes. Es gab nämlich zusätzlich Rösti, Würstli und Fleischkäse.

Auf der Piste angekommen, fanden die Suchenden keine Wolke. Die Sonne jedoch, war unübersehbar.

Obwohl schon viele Kinder (vielleicht auch Leiter/innen) müde waren, sah man grosse Fortschritte im Vergleich zum ersten Skitag am Montag.

Mit Älplermakkaronen zum z‘Mittag wurde jeder Hunger gestillt.

Am Nachmittag nahmen wir die letzten Kilometer in Angriff. Jeder Leiter und jede Leiterin ging mit seiner/ihrer Gruppe noch „eis go näh“ – das kam sehr gut an. Auch der Beiz von Carlo Jankas Eltern wurde ein Besuch abgestattet und die ausgestellten Olympia-Medaillen und Pokale bestaunt.

Anschliessend fuhren alle nach Hause und somit blieb das Lager unfallfrei, was uns sehr freut.

Auch wurde heute ein Kindheitstraum erfüllt. Stefan durfte im Postauto auf dem Fahrersitz platz nehmen. Das hat ihn sehr gefreut. Jedoch waren die Kinder sehr erleichtert, als der richtige Chauffeur wieder am Platz sass.

Zum Znacht steht ein „kulinarischer Wochenrückblick“ auf dem Menuplan.

Das Abendprogramm ist, wie immer am letzten Abend, der „Bunte Abend“. Zu diesem Thema schreiben wir nicht zu viel, denn was am „Bunten Abend“ passiert, bleibt in Obersaxen😉

Renntag


Wie jedes Jahr steht auch heute das Lagerrennen auf dem Programm. Pünktlich um 7.15 Uhr starteten wir den Tag beim gemeinsamen Zmorgenessen. Anschliessend wurden die Startnummern verteilt. Pünktlich begann dann das Rennen um 9.30 Uhr. Die Rennfahrer und Rennfahrerinnen konnten bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Pistenbedingungen das Rennen bestreiten. Auch dieses Jahr konnten wir dank der Unterstützung der Küche das Rennen ohne grosse Zwischenfälle durchführen. Nach den letzten Rennpilot*innen ging es am Mittag zurück ins Lagerhaus, wo wir wie immer fein verpflegt wurden. Am Nachmittag ging es wieder ab auf die Piste, wo wir wie schon die ganze Woche das schöne Wetter geniessen konnten. Am Abend steht Lottoeauf dem Programm. Als Hauptpreis winkt ein nagelneuer Stöckli-Ski. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei all unseren Sponsoren für die vielen grossartigen Preise bedanken. Gewonnen wurde der Ski vom Lagerneuling Sarah Ott, die damit bestens für ihre zukünftige Skikarriere gerüstet ist.

Halbzeit

Gestern Abend war das Olympiaturnier angesagt gewesen. Der Sieg um das Turnier war hart umkämpft. Österreich konnte sich am Morgen an der Rangverkündigung als Sieger küren lassen. Danach ging es ab auf die Piste.

Die Hälfte der Woche ist vorbei und heute soll ,laut Wetterbericht, der schlechteste Tag der Woche sein. Tatsächlich konnte man heute die ersten Wolken am Himmel erkennen. „Jammern“ auf sehr hohem Niveau.

Die traumhaften Bedingungen wiederspiegeln sich in den Gesichtern allen Lagerteilnehmern. Sie sind langsam gezeichnet von den Sonnenstrahlen und der Erschöpfung (Jaa, auch bei den Leitern). Die Küchenmannschaft konnte uns aber einmal mehr gekonnt stärken.

Mit dem Fleischkäse im Bauch ging es wieder auf die Piste. War der Nachmittag doch eher gemütlich ausgelegt. Schonen war angesagt für das heiss diskutierte Rennen am Donnerstagmorgen. So konnte man das obligate „Chrömlen“ perfekt verbinden. Fehlt es uns doch eigtentlich überhaupt nichts an essen, musste doch aber der „Göttibatzen“ für etwa ein Süssgetränk und eine Packung Chips ausgegeben werden.

Liebe Unterländer

Anbei eine Auflistung über Vor und Nachteile vom Lagerleben:

Vorteil:
-Wetter🌞
-noch immer genug Sonnencreme👌
-Pistenverhältnisse🏔️
-Essen (Dank in die Küche)🍔
-Bündner Postautochauffeure🚍
-gute Leute, gute Laune😄
-nach 2 Skitagen noch immer unfallfrei🍀
-Wetterprognose bleibt sehr gut 🌞
-Mittagsschlaf😍
-Aussicht ins Unterland😝

Trotz allem hier noch ein paar Nachteile:
-Essen in grossen Mengen geht direkt auf die Hüfte 🥴
-Schlaf ist eher Mangelware🥴
-Lüftung im Skischuhraum🤢
-da Bünderferien sind die Pisten nicht leer.😑

Liebe Daheimgebliebene
Bitte verzeiht uns, wenn wir es weiterhin geniessen und euch mit tollen Fotos via Postkarte/ Snapchat/ Instagram / Facebook / Whatsapp-Status / Lagerhomepage zuspamen.
Es ist uns aber wirklich wichtig, dass ihr wisst, dass es uns gut geht.